80 Jahre bewegte Geschichte der Unia Racibórz
Der Verein „Unia Racibórz“ blickt auf eine bewegte 80-jährige Geschichte zurück. Seine Wurzeln liegen im Jahr 1946, als der Klub „KS Plania“ gegründet wurde. Schon bald machte der Verein mit einer außergewöhnlich talentierten Generation junger Fußballer auf sich aufmerksam. Zweimal – 1954 und 1956 – gewann die Mannschaft die polnische Juniorenmeisterschaft. Aus dieser erfolgreichen Nachwuchsgruppe entstand später das Team, dem 1963 der Aufstieg in die höchste polnische Spielklasse gelang. Doch die Geschichte des Vereins war nicht nur von sportlichen Erfolgen geprägt. Im Laufe der Jahre veränderten sich die Strukturen, und auch wichtige Unterstützer gingen verloren.
80 Jahre des Vereins bedeuten aber vor allem eines: 80 Jahre voller Erinnerungen und persönlicher Geschichten. Anlässlich des Jubiläums kamen am 5. August in Ratibor ehemalige Fußballer, Trainer und Vereinsaktivisten zusammen. Rund 20 ehemalige Spieler und Vereinsfreunde reisten dafür eigens aus Deutschland an. Mit einigen von ihnen hat Daniela Wochnik gesprochen:
Bei „Unia Racibórz“ war Fußball übrigens nicht die einzige Sportart. In den Anfangsjahren gehörten dem Verein zahlreiche Abteilungen an. Besonders erfolgreich waren die Ringer. Mit der Zeit entwickelten sich daraus zwei eigenständige Vereine: der Ringerverein, der heute unter dem Namen „MKZ Unia“ aktiv ist, und der Fußballverein Raciborskie Towarzystwo Piłkarskie „Unia“. Seit 2025 wird der Fußballverein unter dem Namen Miejski Klub Sportowy Unia Racibórz weitergeführt.
Die wechselvolle Geschichte von „Unia Racibórz“ hat Josef Drobny, ein Kenner und Liebhaber der Geschichte und des Sports in Ratibor, ausführlich beschrieben. Mit ihm haben wir über die Geschichte des Vereins, seine sportlichen Erfolge und die Menschen gesprochen, die ihn über Jahrzehnte geprägt haben: