50.000 Opfer, möglicherweise Mitglieder unserer Familien

Mit dem Einmarsch der Roten Armee Ende Januar 1945 begann für Oberschlesien eine Zeit von Leid und Unsicherheit. In Laband, heute ein Stadtteil von Gleiwitz, entstand ein großes Internierungslager. Tausende Menschen wurden dort festgehalten und schließlich zur Zwangsarbeit in den Osten verschleppt. Für viele von ihnen gab es keinen Weg zurück.

An diese Opfer – und an alle Leidtragenden der Oberschlesischen Tragödie – erinnert der Deutsche Freundschaftskreis jedes Jahr. Am 21. Februar 2026 versammelten sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Gedenktafel hinter der St.-Georgs-Kirche. Das Mahnmal, das 2010 auf Initiative des DFK eingeweiht wurde, ist seitdem ein zentraler Ort des Erinnerns. Gemeinsam wurde gebetet, es wurden Kränze niedergelegt und Grablichter entzündet. Mehr dazu hören Sie in dem Beitrag von Anita Pendziałek: