„Mein Vater und der Bruder meiner Mutter lagen nebeneinander erschossen“
Die Oberschlesische Tragödie gehört zu den schmerzhaftesten und über viele Jahre verdrängten Kapiteln der Regionalgeschichte. Im Januar 1945 wurde Miechowitz zum Schauplatz von Massenerschießungen, Plünderungen und Gewalt gegen die Zivilbevölkerung. Über die Spuren dieser Ereignisse und darüber, wie heute an sie erinnert wird, spricht Marcin Jaksik von der deutschen Minderheit in Beuthen. Andrea Polanski traf ihn auf dem Friedhof der Heilig-Kreuz-Kirche in Miechowitz (Interview auf Polnisch):
Marcin Jaksik beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der lokalen Geschichte und kennt Frau Elfriede persönlich. Gemeinsam mit Andrea Polanski besuchte er sie, um über Erinnerungen zu sprechen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden – über Angst, Verlust und das jahrzehntelange Schweigen (Interview auf Polnisch):