Ein Lager mit verhängnisvollem Ruf

Der Bahnhof, von dem aus sie losgefahren sind, existiert nicht mehr. Das Lager ist verschwunden. Und auch diejenigen, die dort interniert waren oder unter unmenschlichen Bedingungen deportiert wurden, sind nicht mehr unter uns... Aber die Erinnerung bleibt.

In Laband, einem Stadtteil von Gleiwitz, entstand 1945 eines der größten Internierungslager, in dem Tausende festgehalten wurden, bevor sie zur Zwangsarbeit deportiert wurden.

Am 22. Februar 2025 wurde in Gleiwitz-Laband der 80. Jahrestag der Oberschlesischen Tragödie begangen. Nach der Gedenkzeremonie am Denkmal der Opfer bei der Kirche fand im DFK Laband auch ein Vortrag statt. Einzelheiten dazu im Interview mit Leszek Jodliński:





Fotos:

1 – Befehl Nr. 2; Foto: Gemeinfrei, Materialien des IPN 

2 – „Kattowitzer Zeitung“ vom 13. November 1941; Bau der Gross-Siedlung, die ursprünglich für die Arbeiter der Presswerk Laband G.m.b.H. (hauptsächlich Produktion von Kanonenrohren) vorgesehen war; Archiv: L. Jodliński 

3, 4 – Fotos aus der Bauzeit der Siedlung; Foto: Gemeinfrei, fotopolska.pl