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2018-02-21
Solche Initiativen verbinden in Wertschätzung der Vielfalt

Immer mehr Politiker unterstützen die europäische Bürgerinitiative Minority SafePack, die für eine bessere Unterstützung der Minderheiten in der EU sorgen soll.

Die Initiative Minority SafePack wurde von der Europäischen Kommission als erste bürgerliche Initiative in der Geschichte der Europäischen Union registriert. Umso wichtiger ist es, sich zu mobilisieren und die Chance zu ergreifen, den Minderheiten in der ganzen EU zu helfen.

Eine Million Bürger Europas müssen das Projekt unterstützen, damit die Arbeit an dem Projekt fortgesetzt werden kann.  Die Unterschriften werden auch in Polen gesammelt. In Ratibor wirbt für Minority SafePack nicht nur die Deutsche Minderheit. Auch die lokalen Politiker unterstützen die Initiative. Der Stadtpräsident Mirosław Lenk ist überzeugt von der Wichtigkeit des Projekts: „Ich denke, dass wir als Stadt Ratibor, mehr mit der Initiative verbunden sind, denn in Ratibor lebt und funktioniert eine relativ große Minderheitengruppe - die deutsche Minderheit. Ich denke, dass für jeden Bürger unserer Stadt die Rechte der Minderheiten offensichtlich sind - das Recht zu der eigenen Kultur, Sprache, einer eigenen Schule, des Einsetzens im politischen Bereich, der Präsenz in der Selbstverwaltung ist bei uns eine selbstverständliche Sache. Darum sollte man solche Initiativen, die dem Ausgleich der Chancen dienen, unterstützen. Es geht ja genauso um meine Mitbürger, die Polen, die in anderen Ländern der EU leben. Ein derartiger Apell an die Europäische Kommission ist, meiner Ansicht nach, berechtigt.“
 

Auch die Sejmabgeordnete Gabriela Lenartowicz (PO) sieht nur Positives bei Minority SafePack: „Das Projekt ist sehr wertvoll. In allen Ländern der EU werden die Angelegenheiten der nationalen und ethnischen Minderheiten durch die Gesetze der einzelnen Länder geregelt, die auf allgemeinen Vereinbarungen der EU basieren. Diese werden jedoch sehr unterschiedlich realisiert. Diese Initiative bietet die Möglichkeit, einen Katalog der guten Praktiken zu erstellen, die in allen Ländern der EU gelten werden. Das wird auch die Minderheiten, die kein „Mutterland“ haben betreffen. Die guten Praktiken dienen vor allem der Pflege der Kultur und dem Bewahren der Sprache. Die Initiative ist auch dazu da, um der Europäischen Kommission die Möglichkeit zu geben Förderprojekte und -Programme – auch  finanzielle im Rahmen der Hilfsgelder – der Bildung  im Bereich der Kultur, Sprache und der kulturellen Besonderheit, die doch das Reichtum Europas ist, zu gestalten. Es ist wichtig solche Initiativen, wie Minority SafePack zu unterstützen, weil sie in Wertschätzung der Vielfalt verbinden“

 

Alle Informationen zu der Minority SafePack Initiative können Sie unter anderem auf der Internetseite der Initiative www.minority-safepack.eu bekommen.

Für sonstige Fragen steht der den Koordinator der Kampagne unter der E-Mail-Adresse: mspi@vdg.pl zur Verfügung.

 

ap