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TERAZ GRAMY:

SPRAWY MNIEJSZOŚCI

2017-03-20
Beispiel einer guten Zusammenarbeit

Gestern gab es die feierliche Einweihung des neuen Sitzes des DFK in Beuthen. Das Programm der Feier umfasste die Reden der eingeladenen Gäste, ein kurzes musikalisches Programm, Segnung der Räumlichkeiten und eine kleine Bewirtung. Der Unterkunftswechsel war dank guter Zusammenarbeit mit den Behörden der Stadt möglich. Wie der Beuthener Stadtpräsident selbst sagte – das gemeinsame Handeln der Behörden und des DFK ist ein Beispiel einer guten Zusammenarbeit und der Festigung der deutsch-polnischen Freundschaft.

Zusammenarbeit bei der Suche

Die deutsche Minderheit in Beuthen bemühte sich um ein neues Lokal schon seit einiger Zeit. Das Gebäude und der Innenhof, wo sich der vorherige Sitz des DFK Beuthen befand, haben viel zu wünschen übrig gelassen, erklärt Marcin Jaksik, Vorsitzendes des DFK Kreisverbandes Beuthen:

„Grund für den Unterkunftswechsel war der immer schlechterer Zustand von dem Gebäude und vom Innenhof. Die DFK-Mitglieder haben sich auch beklagt, dass sich die Räumlichkeiten in dem zweiten Stock befinden und es immer schwerer wird die Treppe zu besteigen. Diese Gründe haben uns motiviert Gespräche mit der Stadt aufzunehmen. Der DFK hat schon vor einigen Jahren sich darum bemüht, aber es hat nicht geklappt. Die angebotenen Räumlichkeiten waren vergleichbar mit den, die wir hatten. Im Vorigem Jahr haben wir einige Entscheidungen mit der Stadt getroffen. Es sollten Räumlichkeiten im Erdgeschoss sein, eventuell im ersten Stock, und der Zustand der Räumlichkeiten sollte mit dem Zustand der Räumlichkeiten, die wir verlassen haben, vergleichbar sein. Das bisherige Lokal wurde jahrelang von der deutschen Minderheit renoviert. Als es uns zur Verfügung gestellt wurde, war es eine Ruine.  Es gab keine Fenster, Türen keine Elektrik und Heizung - alles hat die Minderheit gemacht, deswegen wollten wir Analoge Räumlichkeiten. Wir haben ein paar Vorschläge bekommen. Auf zwei haben wir verzichtet, es kam ein drittes Angebot. Das dritte Lokal passte, aber es sollte seitens der Stadt verkauft werden. Aufgrund der deutschen Minderheit hat der Stadtpräsident die Meinung geändert. Wir haben die Räumlichkeiten als kulturelle Organisation erhalten, so haben wir sehr niedrige Mietkosten“

Der Präsident der Stadt Beuthen, Damian Bartyla, hat versprochen, dass er alles dafür tut, damit die deutsche Minderheit in Beuthen ein besseres und für sie mehr repräsentatives Lokale bekommt:

„Vor einiges Zeit habe ich den DFK-Sitz an der Piekarska Straße besucht und ich habe gleich festgestellt, dass dieser Sitz nicht den Bedürfnissen des Vereins entspricht. Der Ort war nicht repräsentativ und die zweite Etage war für die Mitglieder des DFK bestimmt ein großes Problem. Deswegen habe ich gleich gesagt, dass ich alles dafür tue, um der deutschen Minderheit ein anderes Lokal vorschlagen zu können. Ich bin froh, dass es gelungen ist und dass wir uns heute alle über die Eröffnung des neuen Sitzes freuen können“.

                                        

Die deutsche Minderheit ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen

Die Zusammenarbeit zwischen dem DFK Beuthen und den Behörden der Stadt Beuthen ist sehr gut. Die Hilfe bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten ist nicht das einzige Beispiel der deutsch-polnischen Freundschaft in Beuthen. Der dortige DFK freut sich die ganze Zeit über Unterstützung seitens der Stadt. Beuthen weiß nämlich den Beitrag und die Tätigkeit der deutschen Minderheit zu schätzen. Damian Bartyla:

„Wir werden alles tun, um die Zusammenarbeit aufrechtzuhalten und der Minderheit zu helfen. Wir denken daran, dass die Beuthener deutscher Nationalität einen schönen, dauerhaften Anteil an die Stadt Beuthen geleistet haben. Die Minderheit ist weiterhin auf vielen Ebenen aktiv, sie hat viele wunderbare Initiativen, die nicht nur an die Minderheit gerichtet sind, sondern an alle Beuthener. Deswegen sind wir offen für Zusammenarbeit und unterstützen, auch finanziell, die Minderheit. Der DFK Beuthen hat sehr viele interessante Initiativen. Es hat einen großen Wert. Wir müssen alles machen um die Traditionen und Geschichte immer weiter an die jüngerer Generation weiter zu leiten und die polnische und deutsche Bevölkerung zu integrieren. Die heutige Situation in Europa braucht eine internationale Zusammenarbeit und die deutsch-polnische Freundschaft sollte gepflegt und gestärkt werden. Die Tätigkeiten der Stadt Beuthen und der hier aktiven deutschen Minderheit ist ein guter Beispiel für solch eine Zusammenarbeit und gute Beziehungen“.

Die Tätigkeit der deutschen Minderheit ist für Beuthen wie die „Kirsche auf dem Sahnehäubchen“, so Iwona Pakosz, Ratsmitglied der Stadt Beuthen:

„Die deutsche Minderheit ist, aus meiner Sicht, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Ich bin Deutschlehrerin und Deutsch ist für mich sehr wichtig. Der Deutscher Freundschaftskreis steht für mich für viele Veranstaltungen, Treffen für einen guten Zusammenhalt, Freundlichkeit und solche Organisationen braucht unsere Stadt Beuthen“.

In seine neuen Räumlichkeiten lädt der DFK Beuthen in die Powstańców Ślaskich Straße 13 ein. Informationen zu der Tätigkeit des DFK gibt es auf seinem Fanpage.

Weitere Fotos aus der feierlichen Eröffnung gibt es hier.

                     

ap